Die ROI-Geschichte von Martijn van Deun

Martijn van Deun wollte von einer großen, internationalen Organisation in ein Umfeld mit mehr Einfluss, größerer Verantwortung und kürzeren Kommunikationswegen wechseln. Er wechselte zu Lindeboom Bierbrouwerij, wo er als Finanzdirektor begann.

Dort erlebte er genau das, wonach er gesucht hatte: mehr Abwechslung, sichtbare Wirkung und den Raum, um die Zukunft der Organisation wirklich mitzugestalten.

Erwartungen: von multinationalen Unternehmen zu mehr Einfluss

Nachdem er 17 Jahre lang gerne in einem internationalen Unternehmen gearbeitet hatte, wusste er, dass sein nächster Schritt in Richtung KMU gehen würde. Zu einer kleineren Organisation mit mehr Unternehmergeist, kürzeren Wegen und größerer Verantwortung.

Während seines Urlaubs stolperte er über die freie Stelle bei Lindeboom. Nicht weil er aktiv auf der Suche war, sondern weil ihm die Stelle sofort ins Auge stach. Er kannte das Unternehmen und die Branche und erkannte sofort, was die Stelle interessant machte: eine Kombination aus Finanz-, Personal- und IKT-Bereich in einem 155 Jahre alten Familienunternehmen. Genau diese Kombination – sowohl Geschichte als auch Raum zum Aufbauen – gab ihm Energie.

Dabei hat sich dieses Gefühl bestätigt. Er setzte sich frühzeitig mit dem Eigentümer und dem Aufsichtsrat zusammen, erhielt Zugang zu Zahlen und wurde in die Pläne einbezogen. Über Velde verlief der Prozess sorgfältig und ohne Druck. Das Ambitionsheft, das er während des Prozesses ausfüllte, spielte dabei eine wichtige Rolle. Es zwang ihn dazu, bewusst über seine eigenen Ambitionen, Motive und Erwartungen nachzudenken. Wo wollen Sie hin, was gibt Ihnen Energie – und passt dieser Schritt wirklich dazu? Es war dieser Fokus, der dafür sorgte, dass sich die Entscheidung auf beiden Seiten richtig anfühlte.

Praxis: Abwechslung, Tempo und sichtbare Wirkung

Die Praxis entspricht weitgehend dem, was er im Vorfeld erwartet hatte. Es gibt viel zu tun: Die Anwendungslandschaft muss erneuert werden, die Verwaltung wurde traditionell aufgebaut und es laufen mehrere Verbesserungsprojekte gleichzeitig. Gleichzeitig hat er das Gefühl, dass er mit Unterstützung des Aufsichtsrats Schritte in diese Richtung unternehmen kann.

Was für ihn den Unterschied ausmacht, ist, wie er in der Organisation steht. Nicht aus der Ferne, sondern sichtbar in der Werkstatt. Jeden Tag eine Runde. „Dort erhalten Sie Ihre Informationen, nicht in Ihrem Büro“, sagt er. Das sorgt für Schnelligkeit, Engagement und bessere Entscheidungen. Die Rolle ist breit gefächert und kein Tag verläuft wie geplant. Aber gerade diese Vielfalt und der ständige Wechsel geben ihm Energie. Er lernt jeden Tag dazu und findet, dass er hier die Erweiterung findet, die er gesucht hat.

Gleichzeitig findet all dies in einem Markt statt, der sich verändert. Der Biermarkt steht unter Druck, das Verbraucherverhalten ändert sich und das Wachstum findet zunehmend in neuen Segmenten wie 0,0 und Spezialitätenbieren statt. Für einen unabhängigen und finanziell gesunden Akteur wie die Lindeboom Bierbrouwerij gibt es genau hier Raum zum Aufbau und zur Differenzierung.

Es ist einfach viel befriedigender, denn hier haben Sie wirklich Einfluss darauf, was passiert und wohin sich das Unternehmen entwickelt.

-Martijn van Deun

Ergebnis: Wachstum und reale Auswirkungen

Nach ein paar Monaten sind die ersten Ergebnisse sichtbar. Der Rechnungseingang wurde digitalisiert, die Entwicklung eines neuen ERP-Systems ist im Gange und in der Personalabteilung wurde ein Interviewzyklus eingerichtet, bei dem alle Interviews in Q1 durchgeführt werden. Auch in der Rechtsabteilung werden die Abläufe Schritt für Schritt effizienter gestaltet.

Darüber hinaus wurde ein Kulturwandel eingeleitet. Mehr Offenheit, mehr Kommunikation und aktive Einbeziehung der Mitarbeiter in den Kurs. Dies geschieht unter anderem durch Treffen in der Bierstube, bei denen alle sechs Wochen Pläne und Fortschritte ausgetauscht werden. Das schafft Bewegung und Engagement.

Der Gewinn liegt nicht nur auf der organisatorischen Seite. Für ihn persönlich liegt der Gewinn in der Breite der Aufgaben, der Vielfalt und dem Gefühl, wirklich etwas zu bewirken. „Es gibt mir viel mehr Befriedigung“, sagt er. Was dabei hilft, ist die langfristige Sichtweise. Anstatt nach Quartalen zu steuern, denkt man hier in Generationen. Mit einer 155-jährigen Geschichte liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau für die Zukunft – genau das Umfeld, in dem er sich wohlfühlt.

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Reinout Janssens

Senior Berater